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Auswandern nach Thailand

Ich bin völlig überdreht und übernächtigt. Die letzten drei Nächte habe ich maximal 3 Stunden geschlafen. Seit vier Wochen nichts als Umzug und Auszug. Alles läuft nach Plan, fast schon wie durch ein Wunder. Für den letzten Tag vor Abreise hatte ich jedoch eigentlich einen Ruhetag geplant. Der fällt leider aus, denn wir haben noch derart viele Sachen in der Wohnung und müssen noch streichen, putzen und den Teppichreiniger hinter uns bringen, dass wir richtig in Stress geraten. Um 12.30 Uhr soll Übergabe an den Vermieter sein. Am letzten Donnerstag, als wir den Absetzcontainer hatten, ging ich noch davon aus, dass ich den Restmüll per Mietwagen zur Deponie bringen kann und gegen 12 Uhr zurück bin. Das war mehr als blauäugig, und so habe ich zum Glück entschieden, einen zweiten Container zu bestellen, der dann auch pünktlich kam. Bis gegen 14 Uhr hatten wir Zeit ihn zu füllen, und die Zeit haben wir auch wahrlich ausgeschöpft. Auch dieser Container wurde nochmals fast voll, nachdem meine Frau eine wahre Wegschmeissorgie veranstaltete, als sie unter Tränen erkennen musste, dass wir zu wenig nach Thailand verschickt haben und nun so viele Reste entsorgen müssen.

Unser einjähriger Sohn macht die Sache nicht leichter. Es muss immer einer bei ihm sein, denn er ist auch ein wenig ‘durch den Wind’ und untersucht alles, was nicht außerhalb seiner Griffweite ist. Und das ist so gut wie gar nichts mehr, da es keine Schränke mehr gibt. Als um 14 Uhr der Container abgeholt wird, und ich sehen muss, was noch alles in der Wohnung ist und zu tun ist, überfallen mich Zweifel, ob wir das schaffen, zumal ich am Abend noch einen Abschiedstermin habe. Meine Frau erweist sich als Organisations- und Arbeitstalent. Sie schafft alles weg, und als ich um 22 Uhr mit unserem Sohn zurück bin, ist tatsächlich alles so weit vorbereitet, dass wir die Reste morgen früh noch verstauen und wegbringen können.

Die letzte Nacht war der Horror. Durch die Teppichreinigung ist dieser noch feucht und kühlt die unbeheizten Räume aus. Wir schlafen nur auf Handtüchern direkt auf dem Teppich. Es ist hart und kalt. Ich bekomme kein Auge zu und beschließe gegen 3.30 Uhr, in die Badewanne umzuziehen. Das Wasser ist jedoch um diese Zeit nicht heiß, und so kann es mich kaum aufwärmen. Also fange ich an, die Restarbeiten zu erledigen. Totmüde und mit Schmerzen in der Herzgegend. Ich rede mir ein, später im Flieger schlafen zu können. Um 9 Uhr haben wir tatsächlich alles eingepackt. Das Haus ist leer und wir sind abreisebereit. Meine Schwägerin kommt gegen 8.45 Uhr, mein Freund erscheint pünktlich um 9 Uhr. Das Kindergartenteam will sich verabschieden und baut sich zu einem letzten Foto auf. Ich schleppe die überpackten Koffer in die beiden Autos und bekomme irgendwie nur die Hälfte mit. Dann geht´s los zum Bahnhof. Heimat adé für immer ! Der Abschied am Bahnhof klappt auch reibungslos. Irgendwie scheint jetzt alles wie von selbst zu gehen. Wir bekommen einen Vierertisch im Zug und machen es uns so bequem wie möglich.

Am Flughafen haben wir Glück und können direkt in der Überführung einchecken. Es ist zudem leer, und so müssen wir nicht einmal warten. Aber dann kommt der Paukenschlag. Wir haben Übergewicht, und zwar nicht zu knapp. Das hatte ich befürchtet. Statt den erlaubten 80 Kilo bringen unsere Koffer satte 107 Kilo auf die Waage. Die beiden großen sogar über 40 pro Stück, was nicht möglich ist, so erklärt uns die scheinbar damit überforderte Angestellte. Sie telefoniert mit AirBerlin und fordert uns auf für jedes Kilo Zuviel 10€ zu zahlen. Außerdem sei unser Handgepäck auch zu schwer und die großen Koffer müssten auf unter 30 Kilo gebracht werden. Sie empfiehlt uns einen zusätzlichen Koffer zu kaufen und umzupacken. Ich glaube, ich höre nicht richtig, und auch meine Frau versteht die Welt nicht mehr. Da wir aber nicht mehr so viel Zeit haben, mache ich mich kurzentschlossen auf den Weg ins Terminal 1 und kaufe den erstbesten und billigsten Koffer, den ich finden kann. Kostet mich satte 159€, aber das ist jetzt auch schon egal. Zurück am Check-in finde ich meine Frau und die Kinder damit beschäftigt, die Koffer umzupacken. Dabei hat sie sich entschlossen, soviel wegzuschmeißen, dass wir kein Übergepäck bezahlen müssen. Ich könnte ausflippen, tue es aber nicht und versuche, ruhig zu bleiben. Sie schmeißt wahrlos Kleidung und Garne weg, und ich kann sie nicht mehr bremsen. Die Flughafenmülleimer füllen sich, und so leeren sich unsere Koffer. Nach einer weiteren halben Stunde, die ich mit unserem Sohn beschäftigt bin (ich muss sagen, dass er etwa 75% unsrer Energie und Gelassenheitsreserven aufzehrt), haben wir alles umverteilt und entrümpelt und versuchen es erneut am Check-in. Der Neue hat ein Einsehen und Mitgefühl und lässt uns, da die Waage noch mehr Übergepäck anzeigt, als vorher (wie das bitte!!!), nach einem kurzen Telefonat einchecken und ziehen. Richtung Terminal 2. Mein Gehirn funktioniert nicht mehr ganz schnell, so brauche ich etwas, um zu verstehen, was da gerade abgelaufen sein mag. Sind die Waagen etwa manipuliert und zeigen zuviel Kilos an ?? Ich will es jetzt gar nicht mehr wissen, sondern nur noch in den Flieger und weg.

Der kurze Flug nach Berlin vergeht ruckzuck und schon finden wir uns auf dem Weg zum Check-in-Schalter nach Bangkok. Im total veralteten Berlin-Tegel-Airport heisst das aus dem Flughafen raus und an einer Ecke beim Ausgang wieder einchecken. Das zieht sich, da der Wartesaal viel zu klein ist und die Gegebenheiten für die Gepäckkontrollen vierzig Jahre zu alt sind. Aber dann haben wir auch das geschafft und sitzen neben anderen Fluggästen etwas beengt und warten erneut. Als wir schließlich unsere Plätze im Flieger haben, bin ich eigentlich schon tot. Die folgenden Prozeduren bekomme ich gar nicht mehr so richtig mit. Irgendwann schlafen alle und auch unser Kleiner findet Ruhe und macht keine Probleme. Die Zeit schleppt sich zwar auch dieses Mal zäh dahin, aber ich kann einige Stunden schlafen und bin etwa 3,5 Stunden vor Landung wieder wach und einigermaßen gut drauf. Es ist bereits Donnerstag in Thailand.

Nach der Landung machen wir uns auf ein weiteres Warten bei der Einreisekontrolle gefasst. Aber es ist Nebensaison und die ankommende Gästezahl liegt weit unter der von früheren Besuchen. So sind vor mir in meiner Reihe nur drei Einreisende und ich bin eher durch die Kontrolle als meine Frau mit den Kindern und v.a. mit den Einreisedokumenten für unseren kleinen Sohn. Aber alles klappt ohne Probleme. Wir haben es geschafft und sind endlich in Thailand.

Draußen erwarten uns Die Schwester meiner Frau samt Ehemann, um uns abzuholen mit all unseren Koffern. Wir verstauen sie auf dem Pickup und fahren gen Bangkok, als es auch schon anfängt zu regnen. Die zwei haben vorgesorgt und Plastiktüten für die Koffer besorgt. Nach kurzem Stopp zum Verpacken beginnt die Suche nach dem Hotel in der Petchburi Road. Bislang haben wir uns ja immer per Taxi dorthin fahren lassen, und es schien eigentlich nicht schwierig, die Adressen zu finden. Aber jetzt erweist sich das Stadtzentrum doch als ein wenig problematisch. Wir verfahren uns einige Male, bis ich unseren Fahrer endlich auf die Petchburi Road leiten kann. Und dann ist das kleine Hotel „Residence Ratchatewi” in der Soi 20 auch schnell erreicht. Nach einem kurzen Auspacken und einem Essen im Pantip-Einkaufszentrum verlassen uns unsere zwei Abholer auch schon wieder, und nehmen die drei großen Koffer mit. Wir besorgen uns vor Ort gleich Telefon und Internet-Simkarten, sowie einen USB-Surfstick und richten uns für den ersten Abend in Bangkok in unserem Hotelzimmer ein. Es hat zwei Schlafräume, eine Küche und ein großes Wohnzimmer mit Fernseher und scheint bestens geeignet, um hier mit drei Kindern einige Tage zu verbringen. Der erste Eindruck war jedoch eher der einer Hinterhofabsteige, die zudem einer Baustelle glich, so dass sogar meine thailändische Frau die Nase rümpfte. Im Laufe der nächsten Tage sollte sich die Qualität des Apartments und die Lage des Hotels als absolut gut für den Preis von 2300 Baht pro Nacht herausstellen.

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