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Leben in Thailand - alltägliches

Das Leben in Thailand ist unkompliziert und einfach. Das Folgende bezieht sich auf das Leben auf dem Land im mittleren Westen des Landes.

Als Ausländer (Fremder) wird man von allen als Farang betrachtet und spürt immer eine gewisse Distanz zu den Einheimischen, v.a., wenn man die Sprache noch nicht spricht. Allerdings sind fast alle Thais freundlich und akzeptieren den Fremden, auch wenn dieser so seltsame Dinge tut, wie ein großes Haus bauen oder den Garten regelmäßig wässern.

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Das Leben auf dem thailändischen Land ist grundsätzlich ruhig und sehr gelassen. Diese Ruhe wird jedoch regelmäßig gestört von drei Faktoren: den Hunden, den Landfahrzeugen und dem örtlichen Tempel.

  • Hunde leben in Thailand halbwild draußen und an den Straßen. Sie werden zwar gefüttert, aber nicht als Haustiere betrachtet. Sie sind meistens nachts aktiv und verschlafen die Hitze des Tages im Schatten. Sie fühlen sich zum Haus ihres Ernährers gehörig und verteidigen diesen Besitz gegenüber anderen Hunden anderer Besitzer. Da fast jedes Haus so an die vier bis fünf Hunde hat, kann es da schon mal zu lauten Auseinandersetzungen und Bissgejaul kommen. Meistens eben nachts ! In manchen Nächten scheinen alle verfügbaren Hunde zu bellen und zu heulen wie die Wölfe. Das kann durchaus die ganze Nacht anhalten ud kein Thai stört sich daran (mehr zu Hunden weiter unten)
  • Landfahrzeuge und auch LKWs fahren ab morgens 6 Uhr nach Sonnenaufgang. Die meisten Gefährte sind mit uralten Dieselmotoren bestückt und haben keinen Auspuff mit Schalldämpfer (mehr). Das laute Knattern ist besonders während der Ernteperiode den ganzen Tag zu hören, vornehmlich jedoch in den frühen Morgenstunden und zwischen 4 und 6 Uhr am Nachmittag.
    Zu den Landfahrzeugen zählt auch der morgentlich Pickup, der seine Verkaufstour mit Eiern, Gebäck oder gegrillten Gerichten fährt und dabei mit sehr lauter “Musik” auf sich aufmerksam macht. Da dies täglich so gegen halb sieben geschieht und die Beschallung immer dieselbe ist (zwecks Wiedererkennung), brennt sich die “Musik” ins Gedächtnis ein, und man hat jeden Morgen das Gefühl “Und täglich grüßt das Murmeltier”.
  • Der örtliche Tempel (Wat) hat es sich zur Aufgabe gemacht, etwa alle 14 Tage an einigen Morgenden die Musikanlage soweit aufzudrehen, dass der ganze Ort mit den Klängen thailändischer Musik und Tempelmusik beschallt wird. Grundsätzlich keine so negative Aktivität, wenn die Musik nicht so schrecklich krächzen und nicht schon um halb sechs Uhr früh starten würde.

Der Ungang mit den Menschen ist unkompliziert und freundlich, und man lernt die Gelassenheit der Thais mit der Zeit zu tolerieren, wenn man sich als zeitgesteuerter Westler erstmal daran gewöhnt hat, dass Termine selten gemacht oder dann nicht eingehalten werden. Das meiste passiert spontan und als Folge einer Notwendigkeit (nicht Planung). Thais leben eher reaktiv und unbekümmert. Das bedeutet auch, dass man schon einen großen hochfreqeunten Druck aufbauen muss, wenn man etwas von jemandem möchte. Ansonsten vergisst er es oder hat eben keine Zeit gehabt.

DKB-Cash - Das kostenlose Girokonto vom Testsieger Es gibt keine Verträge oder besondere Verpflichtungen. Das Wasser und der Strom wird einmal monatlich bar an der Haustür bezahlt. Eine organisierte Abfallentsorgung gibt es nicht, jeder verbrennt seinen Müll auf dem Acker hinter dem Haus (auch Batterien, Farben oder andere Schadstoffe). Die einzige Verpflichtung der Thais ist die gegenüber den Mönchen im Tempel und die Anwesenheit bei Zeremonien, sowie die täglich Arbeit auf den Feldern.

Jeder kleine Ort hat seinen wöchentlichen Markt für Obst, Fleisch und andere Nahrungs- und Bedarfsartikel. Im nächst größeren Ort gibt es alles, was man zum Leben braucht. Nur gute Restaurants sind insgesamt Mangelware, was daran liegt, dass die Landbevölkerung selten essen geht, und wenn, dann legt sie keinen Wert auf schönes Ambiente. Wie man überhaupt sagen kann, dass Thais keinen Sinn für ein schönes und sauberes Lebensumfeld haben. Überall liegt irgendwas herum, und auch Abfall wird selten konsequent weggeschafft. Aufräumen wie im Westen ist unbekannt.

Jedoch kann man überall dennoch sehr gut und preiswert essen. Die Auswahl an frischem Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch ist groß. In Straßenrestaurants isst man Suppen, gebratenen Reis mit Fleisch oder Fisch oder auch Gemüse als Tellergericht für 20 bis 40 Baht.

Die Preise auf dem Land sind sehr niedrig, was auch daran liegt, dass der einfache Landarbeiter nur 200 Baht am Tag verdient. Hier eine kleine Auswahl an Preisen:

Herrenhaarschnitt 60 Baht

Reis mit Tintenfisch 30 Baht

Nudelsuppe 25 Baht

0,6l Bier 60-85 Baht

2l Milch 91,50 Baht

1 geschn. Ananas 20 Baht

10 Eier ab 30 Baht

15 Kilo Reis ab 380 Baht

1,25 l Cola 25 Baht

190g Instant-Kaffee 200 B

 

 

 

480g Toast ab 30 Baht

227g Butter 90 Baht

1 Paar Flipflops 150 Baht

1 Fisch ab 50 Baht

 1 gegrilltes Huhn 130 Baht

250g Margarine 70 Baht

Pflanzen ab 20 Baht

Arzt ambulant ab 200 Baht

Zahnarzt ambulant ab 300 Baht

Zahnwurzelbehandlung
2000 Baht

Schmerztabletten
ab 50 Baht

Antibiotika
ab 60 Baht

Übrigens ist auch Leitungs-Wasser sehr billig (Monatsverbrauch inkl. großem Garten und täglicher Bewässerung 100 - 200 Baht), Strom kann unter Nutzung von Kühlschränken und Klimaanlagen durchaus deutsche monatliche Beträge erreichen. Benzin kostet (2012-2018) ca. 40 Baht, Diesel ca. 30 Baht.

Und die MwSt beträgt in Thailand nur 7% !! Bezahlt wird fast überall bar, nur größere Supermärkte und Baumärkte akzeptieren Bankkarten. Ein Konto kann problemlos eingerichtet werden, und Geldautomaten sind überall verfügbar, um sich Nachschub an Barem zu verschaffen.

Anmerkung: 40 Baht entsprechen rund einem Euro in 2012; 44 Baht in Mitte 2014, 37 Baht Mitte 2015, 38 Baht Anfang 2018

Nun zum Wetter in Thailand, dass mit seiner Hitze das Leben und den Tagesablauf determiniert. Schon nach wenigen Monaten wird einem klar, was schönes sonniges Wetter wirklich bedeutet, denn es ist nahezu jeden Tag schön sonnig (hier im mittleren Westen des Landes im Windschatten der Berge zu Myanmar). So hat es von November 2011 bis August 2012 gerade einmal an die 20x heftig geregnet - für einige Stunden, dann war es wieder sonnig. Es gab nur einen einzigen vollen Regentag, so man dies aus Deutschland kennt. Wer das thailändische Wetter kennen gelernt hat, wagt in Deutschland nicht mehr von gutem Wetter zu sprechen, denn im Vergleich ist es in Deutschland eigentlich immer kühl und regnerisch. Die Kehrseite in Thailand ist, dass es sehr sehr heiss ist und für Gartenbesitzer viel zu trocken. Die Tagestemperaturen erklimmen leicht an die 40 Grad im März und April. Schon morgens um 8 Uhr ist es über 30 Grad warm. Ab 10 Uhr kann man es draußen in der Sonne nicht mehr aushalten. Ab Mai kommt eine Fliegenplage hinzu. Eigentlich war es bislang von August bis Oktober am schönsten, nicht ganz so heiß und des Öfteren mal bedeckter Himmel. Und die Fliegen verschwunden.

SPEZIAL: Straßenverkehr in Thailand: Außer dass es Straßen gibt und Fahrzeuge, die sich darauf bewegen, kann man den Straßenverkehr in Thailand kaum mit Deutschland vergleichen. Neben dem allgemeinen Risiko im Straßenverkehr kommen in Thailand einige zusätzliche Probleme auf den Fahrer zu. Zunächst der Linksverkehr, auf den man sich einstellen kann, und den man recht bald beherrscht. Dann die Straßenbedingungen mit Unebenheiten, Schlaglöchern und Bodenwellen, sowie durch Hochwasser oder andere Widrigkeiten zerstörte Beläge. Man mag es kaum glauben, aber Schlaglöcher von 50cm Durchmesser und 20cm Tiefe sind keine Seltenheit (und werden nicht beseitigt), auch nicht auf den Haupt-Highways durch Thailand. Fahren bei Nacht ist für europäische Gepflogenheiten unmöglich.

Das nächste Problem stellen die Hunde dar, die nahezu überall an den Straßenrändern herumlungern und die Straßen als ihr Zuhause betrachten. In den frühen Morgenstunden schlafen sie gerne am Straßenrand oder auf ländlichen Nebenstraßen auch in deren Mitte. Während der heißen Stunden des Tages sind sie meist verschwunden, aber dafür werden sie zum echten Risiko , wenn die Sonne untergegangen ist. Sie laufen arglos herum, treiben es mit einander, queren die Straße unvermittelt in einer Hatz oder bummeln einfach so in der Straßenmitte herum, ohne sich um den Verkehr zu scheren. Es ist kein Wunder, dass sehr viele tote Hunde an den Straßenrändern herumliegen.

Dann sollte man sich immer bewusst sein, dass ziemlich viele thailändische Autofahrer alkoholisiert sind. Morgens ist das schlecht einzuschätzen, aber spätestens nach dem Mittagessen dürften eine Menge Fahrer mit den Folgen des Genusses von Bier und Whiskey kämpfen. Manche gewagte Straßenverkehrssituation dürfte diesem Umstand geschuldet sein. Und davon gibt es nicht wenige, besonders auf Überholmanöver bezogen.

Zu diesen Risiken gesellen sich die Normalverhältnisse auf Thailands Straßen. Mopeds, Verkaufsstände am Straßenrand, völlig überladene Pickups, langsame Mopeds mit Beiwagen für Gemüse oder Früchte, Traktoren, sehr langsame und alte LKWs, und das alles auch gerne als Gegenverkehr auf der eigenen Straßenseite. Sowie Raser, die auch den Gegenverkehr nicht respektieren und einfach in der Mitte der Fahrbahnen draufhalten.

Für mich als unfallfreien und sehr erfahrenen Autofahrer ist es wirklich anstrengend, auf die Widrigkeiten zu achten und dabei gelassen zu bleiben. Schlaglöcher, Gegenverkehr, Hunde, Überholmanöver und Mopeds sind eine absolute Herausforderung. Jeden Tag aufs Neue.

Da ist es auch nicht sonderlich hilfreich, dass sich das Tempo auf Thailands Straßen im Schnitt deutlich unter 100 km/h befindet. Mehr ist kaum machbar. In den Städten dagegen bringt einen deutschen Fahrer die Langsamkeit der Fahrweise geradezu auf die Palme. Nach jedem Ampelstopp kommt die müde Masse der Autos kaum in Gang und manche Zeitgenossen schaffen es zwischen den Ampeln kaum auf Tempo 30. Manchmal ist es schier zum Wahnsinnig werden.

SPEZIAL: Hunde in Thailand: Hunde in Thailand sind nicht nur, wie oben beschrieben, für die Sicherheit des Straßenverkehrs ein Problem. Sie verursachen Unfälle mit Mopeds und Blechschäden, verlieren nicht selten ihr Leben oder brechen sich Beine. Sie laufen im ganzen Land frei herum und sind vor allem nachts aktiv. Dann bellen sie, heulen wie die Wölfe, manchmal die ganze Nacht, paaren sich wild, beissen sich unter ohrenbetäubendem Gejaul oder jagen sich über die Straßen. Sie wühlen in Müllbehältern herum und schleppen Abfälle mit sich, zerbeissen volle Windeln und lassen sie liegen. Sie scheissen an allen möglichen Orten. Thais halten Hunde nicht als Haustiere, behalten aber die Hunde neuer Würfe, die sie meist als Geschenk bekommen und füttern sie. Sie gehen nicht allzu liebevoll mit den Hunden um, schlagen diese und werfen nach ihnen. Das Hundeleben in Thailand verdient seine deutsche Bedeutung nur zu sehr. Und so mancher Thai beherzigt den Rat Buddhas, auf sein Karma zu achten, will er doch nicht als Hund wiedergeboren werden.

 

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