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Ein Thailänderin heiraten

Wer in Thailand eine Frau kennenlernt und mit ihr in Deutschland zusammen leben möchte, der kommt an einer legitimierten Heirat nicht vorbei, da sie ansonsten keine langfristige Aufenthaltsgenehmigung bekommen wird. Diese Heirat ist in Thailand möglich oder in Deutschland. Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, seine thailändische Freundin zu heiraten, dem sei folgendes Vorgehen für eine Heirat in Deutschland beschrieben/empfohlen:

1. Schritt (empfohlen, nicht notwendig)
Laden Sie Ihre Traumfrau für 90 Tage nach Deutschland ein. Dies gilt einem besseren Kennenlernen und einem Test. Das Leben in Deutschland ist für Thais so vollkommen anders (keine Freunde, keine Familie, andere Kultur, kaltes Wetter, fremde Sprache, etc.), dass man so für sich und sie unliebsame spätere Konsequenzen minimieren kann.

Hierzu ist zunächst ein normales Schengen-Visum notwendig (das später in ein Heirats-Visum umgewandelt wird). Um dieses für die Thailänderin zu bekommen, benötigen Sie folgende Unterlagen:

Sie müssen:
a. ein Einladungsschreiben verfassen, aus dem hervorgeht, dass sie die Frau zu Ihnen nach Hause einladen
b. sich bei Ihrem heimatlichen Meldeamt eine Kostenübernahmeverpflichtungserklärung besorgen, mit der Sie sich verpflichten, für alle Kosten aufzukommen, die durch die Frau in Deutschland ev. entstehen (Kosten: 25 €). Dazu ist auch eine Prüfung Ihres ausreichenden Gehalts notwendig (Gehaltsabrechnung).
c. eine kurzfristige Krankenversicherung für die Frau abschließen, die Krankheits- und/oder Rücktransportkosten für die Zeit des Aufenthaltes in Deutschland absichert (in Deutschland oder in Bangkok möglich).

Ihre Freundin braucht:
a. einen mindestens sechs Monate gültigen thailändischen Reisepass
b. 4 Passbilder mit weissem Hintergrund
c. den zweifach ausgefüllten Visumsantrag (online herunter zu laden auf der Website der deutschen Botschaft www.bangkok.diplo.de )
d. Nachweis über Rückkehrwillen (feste Arbeitsanstellung, Schulden, Kinder und Familie [reicht alleine meist nicht], Rückflugticket). Hierzu wird Ihre Freundin in der Botschaft streng befragt. Sie muss sich klar und deutlich ausdrücken und unbedingt zu sagen vermeiden, dass Sie von Ihnen regelmäßig Geld bekommt und so abhängig ist.

Der Visumsantrag ist an die deutsche Botschaft in Bangkok zu richten. Ihre thailändische Freundin muss ihn persönlich dort einreichen.

Das Visum wird nach Vorliegen aller Dokumente und einer durch die Botschaft einzuschätzenden Unbedenklichkeit bezüglich der Rückreisewilligkeit nach ca. 14 Tagen ausgestellt. Es muss persönlich abgeholt werden. Somit können Sie in der Zwischenzeit Urlaub in Thailand machen. Die Ausstellung kostet etwa 2500 Baht, in der Botschaft zu zahlen (Stand: 2007).

Sehr häufig werden Visaanträge von jungen Thailänderinnen auch bei Vorliegen aller Dokumente abgelehnt. Es erfolgt keine Begründung. Da dies in der Botschaft vor dutzenden wartenden Personen geschieht, kann es psychisch sehr belastend sein.

Bitte beachten: die deutsche Botschaft in Bangkok ist nur unter thailändischer Nummer aus Thailand erreichbar und das auch nur sehr schwierig. Meist nur zur Terminvereinbarung, Nachfragen werden nicht beantwortet

2. Schritt
Ist die Testphase gut verlaufen, und Sie beide sind noch immer glücklich und willens, die Heirat in die Wege zu leiten, müssen Sie folgendes angehen:

Ihre Freundin braucht folgende Dokumente (die nicht immer vorhanden sind):

  • Geburtsurkunde
  • Bescheinigung über ev. Namensänderungen
  • Ledigkeitsbescheinigung
  • Scheidungsurkunde (falls schon mal verheiratet gewesen)
  • Meldebescheinigung des Wohnortes
  • Reisepass
  • Bescheinigung über Arbeitsverhältnis und Urlaub vom Arbeitgeber
  • Krankenversicherungsnachweis (besteht bei zeitlicher Nähe zum Erstbesuch ev. noch)

Alle Dokumente müssen vor Einreichung ins Deutsche übersetzt werden. Dies kann in Bangkok erfolgen oder am Heimatort in Deutschland (s.a. www.thailaendisch.de). In jedem Falle aber nur durch einen staatlich vereidigten Übersetzer. Es gibt unterschiedliche Informationen darüber, wo die Übersetzung erfolgen muss (Abklärung bei Ihrem Ausländeramt !). Die Kosten der Übersetzung belaufen sich in Deutschland je nach Umfang auf 300 bis 500€. In Bangkok ist es etwas preiswerter. Am besten ist es, Ihre Freundin hat alle erforderlichen Dokumente bereits beisammen und sie können sie gleich während ihres Deutschland-Besuches übersetzen lassen (rechnen Sie mit bis zu 6 Wochen). Eine Liste von legitimierten Übersetzern erhalten Sie beim Ausländeramt.

Sie müssen in Deutschland:

- Ihr Familienstammbuch und Abstammungsurkunde bereithalten
- beim Standesamt die Ehe beantragen und alle Dokumente (Originale und Übersetzungen) einreichen
- einen standesamtlichen Heiratstermin festlegen

Das Standesamt leitet die Dokumente an das zuständige Ausländeramt zur gerichtlichen Prüfung und Genehmigung durch ein Oberlandesgericht (bei Unbedenklichkeit) weiter. Dies kann bis zu 12 Wochen dauern (im günstigen Fall nur 4). Für diese Zeit wird das aktuelle Besuchs-Visum beim Ausländeramt zunächst verlängert oder auf ein Heiratsvisum umgeschrieben, wenn es nicht vorher bereits erloschen ist. Die Handhabung liegt im Ermessen des örtlichen Ausländeramtes. Sobald die Genehmigung vom Oberlandesgericht vorliegt, erhalten Sie vom Standesamt ein Schreiben, dass Ihrer Heirat nichts mehr im Wege steht.

Hat alles geklappt und sie sind verheiratet, bekommt Ihre Frau eine Aufenthaltsgenehmigung in ihren Pass eingetragen (Achtung: der neue Nachname Ihrer Frau steht für die meisten Passkontrolleure etwas unscheinbar auf einer hinteren Seite im Pass. Das kann zu Problemen bei der Flugbuchung und beim Check-in führen). Diese gilt für drei Jahre und erlischt automatisch, wenn Ihre Frau nicht innerhalb dieser Zeitspanne einen Integrationskurs für Ausländer erfolgreich absolviert. Dieser Kurs ist spätestens nach 12 Monaten zu beginnen und dauert 600 Schulstunden. Zusätzlich ist ein 45-stündiger Abschlusskurs zu bewältigen. Beide Kurse werden mit einer mündlichen und schriftlichen Sprach- und Wissensprüfung abgeschlossen. Das Bestehen der Prüfung ist Voraussetzung für das Erlangen einer unbegrenzten Aufenthaltsgenehmigung. Der Kurs kostet nach Vorliegen aller Voraussetzungen 645,-€, von denen nach erfolgreichem Bestehen die Hälfte zurückerstattet wird.

 

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