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Visum, Aufenthaltsgenehmigung und Visa run

Änderungen 2017: Ab 2017 sind nur max. 2 Re-Entries auf dem Landwege innerhalb eines Jahres zugelassen. Die Aufenthaltsdauer beträgt normale 30 Tage für die meisten europäischen Länder. Eine wiederholte Wiedereinreise per Flugzeug ist nicht limitiert.

Änderungen 2016: Seit August werden Non-Immigrant-Visa für 12 Monate nur noch in der Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat Frankfurt nach Einzelfallprüfung ausgestellt. Nachtrag: Seit Februar 2017 auch wieder auf Veranlassung des Konsulates in München.

Änderungen 2015: Visa für Thailand können bei Thai-Konsulaten seit Februar 2015 nur noch bei persönlichem Erscheinen oder durch eine Visa-Agentur beantragt werden. Auf dem Postweg nur noch bei der Botschaft in Berlin oder dem Genaralkonsulat in Frankfurt, was aber länger dauern kann.

Seit dem 13.11.2015 hat sich die Regelung für das Touristenvisum geändert. Es gibt ein 60-Tage-Visum mit einer Einreise für 30€, sowie ein sechs Monate gültiges Touristenvisum mit mehrfachen Einreisemöglichkeiten. Es kostet 150€ und ist an Bedingungen gebunden (s. Info).

Aktuelle Visabestimmungen als PDF zum Runterladen.

Visabestimmungen auf der Website der Thail. Botschaft Berlin

Visa Service Website (in Englisch)

Meine Geschichte

2006 hatten wir uns kennen gelernt, 2007 zog meine thailändische Freundin zu mir nach Deutschland und wenige Wochen später heirateten wir. Den notwendigen Integrationskurs absolvierte meine Frau mit Bravour, so dass sie 2008 die unbefristete Aufenthaltserlaubnis in Deutschland erhielt. Im Juni 2009 holten wir ihre beiden Kinder im Alter von 3 und 7 Jahren zu uns. Wir wollten noch einige Jahre in Deutschland leben, schließlich musste ich arbeiten und Geld verdienen. Aber in Kopf und Herz hatten wir bereits Pläne und den Traum, nach Thailand zu ziehen, um dort zu leben. Wann, das war uns nicht klar. Und so richteten wir uns zunächst ein und bekamen 2010 noch ein gemeinsames Baby. Die Kinder meiner Frau freundeten sich mit den deutschen Kindern in Schule und Kindergarten an und betrachteten Deutschland sehr schnell als ihr neues Zuhause mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten und Freuden, die sie aus der thailändischen Heimat nicht kannten (Kika-Fernsehen, Playstation, Nintendo, Waveboards, usw.).

Und dann kam alles anders als gedacht. Mit Sorge betrachtete ich zunächst den mangelnden Integrationswillen meiner Frau, die am liebsten zu Hause im Internet auf thailändischen Seiten surfte und heimlich von einer baldigen Rückkehr nach Thailand träumte. Aber auch ich war mit meinen Gedanken eigentlich ununterbrochen beim Auswandern. Mein Job war nur noch ein notweniges Übel mit wenig Befriedigung, und an Deutschland fühlte ich mich nicht gebunden. Mitte 2010 hatte ich dann die erste Vorahnung, dass es um meinen Job nicht zu richtig sicher steht. Und Ende des Jahres war es dann spruchreif. Mein Arbeitgeber wollte mir nach fast 20 Jahren betriebsbedingt kündigen. Schock oder ein Glücksfall ?

Nach nur kurzer Zeit war ich mir mit meiner Frau Anfang 2011 klar darüber, die Chance zu nutzen und baldmöglichst nach Thailand zu ziehen. Die vom Arbeitgeber zugesicherte Abfindung sollte den Schritt möglich machen. Also gingen wir an die Realisierung. Was war zu tun ?

  • Der Reisepass meiner Frau sollte Ende 2011 ablaufen. Sie brauchte einen neuen
  • Ich benötigte ein Visum für Thailand
  • Und unser Kleinster musste einen deutschen und einen thailändischen Reisepass haben

Ich machte mich auf verschiedenen Seiten im Internet schlau und rief mehrfach im thailändischen Generalkonsulat in Frankfurt an. Dort erhielt ich jedoch entweder ein nicht enden wollendes Besetztzeichen oder die meist ziemlich unfreundliche Auskunft, ich könne alles auf der Website nachlesen. Für die Anträge könne ich ohne Termin während der Sprechzeiten nach Frankfurt kommen. Für die drei obigen Punkte war ein persönliches Erscheinen in Frankfurt notwendig.

So bereitete ich denn alles vor und fuhr schließlich Anfang Juni 2011 mit meiner Frau und unserem Baby nach Frankfurt. Den Flug nach Thailand hatte ich als Voraussetzung für den Visumsantrag und zur eigenen Zielplanung für den 21.9. gebucht. Den Formularkrieg war ich ja für die Heirat, die Aufenthaltsgenehmigung meiner Frau und den Nachzug der Kinder schon gewohnt, aber dennoch kostete er mich Zeit, Geld und Nerven. Dokumente zusammentragen, übersetzen lassen, beim Regierungspräsidium beglaubigen lassen, x-fach kopieren, aktuelle Passfotos machen, Anträge ausfüllen, und schließlich alles so zusammenstellen, wie wir glaubten, dass es das Konsulat haben wollte. Inklusive frankierter Rückumschläge. Und dann mit allem nach Frankfurt fahren, in der Hoffnung, wirklich alles beisammen zu haben, pünktlich zu sein und auch dran zu kommen, um nicht nochmals dort hin zu müssen.

Auf der Website des Konsulats wird man freundlicherweise bereits darauf hingewiesen, dass nur vollständig eingebrachte Anträge zur Bearbeitung bzw. Genehmigung gelangen. Endlich hatten wir einen Parkplatz in der Kennedyallee in Frankfurt gefunden und erreichten das Konsulatsgebäude. Im kleinen Warteraum war es ziemlich voll, und so brauchten wir einige Minuten, um uns mit unserem Sohn auf dem Arm zu orientieren. Ich versuchte, mich durchzufragen. Unterdessen hatte meine Frau schon Kontakt mit einer Angestellten aufgenommen, die im Warteraum an einem Tisch saß und den Antragstellern beim Sortieren der Formulare behilflich war. Nach gut 20 Minuten des Wartens waren wir dann bereits dran. Ich kramte meine Formulare heraus und fühlte mich recht gut vorbereitet für die drei Anträge. Doch die Ordnung der thailändischen Angestellten war eine andere, als die meine und so brach nach wenigen Minuten das Kopienchaos aus, und ich verlor den Überblick. Wir schafften es jedoch nach etwa einer halben Stunde mit asiatischer Gelassenheit, die Anträge mit den richtigen Kopien (dreifach) und den Passfotos und Originaldokumenten inklusive Übersetzung zusammenzuheften und zur Abgabe zu ordnen.

Zuerst war mein Visumsantrag fertig, den ich dann am Schalter einer akurat prüfenden Thaifrau aushändigte. Sie wies mich darauf hin, dass ich ein Non-Immigrant-Visum für 90 Tage beantrage und wollte sogleich die Gebühr kassieren. Ich fragte nach, ob dies ein Multiple-Entry-Visum sein könne, was sie umgehend verneinte. Ich müsse mir in Thailand ein neues längerfristiges Visum ausstellen lassen. Ein letzter prüfender Blick und sie hielt inne. Ich könne noch gar kein Visum beantragen, entfuhr es ihr, da der Antrag nur innerhalb von 90 Tagen vor Abflug gestellt werden dürfe. Es waren aber Anfang Juni noch gut 110 Tage. Schreck lass nach, was nun, ging es mir durch den Kopf. Ohne eine Miene zu verziehen, wies sie mich darauf hin, dass ich den Visumsantrag auch per Post an das Konsulat in Stuttgart stellen könne, und gab mir meine Antragsunterlagen zurück.

Wieder zurück im Warteraum, hatte meine Frau Probleme, Kopien und Übersetzungen unserer Heiratsurkunde zu finden. Wir hatten eine Übersetzung von einem Büro aus Bangkok dabei und eine Übersetzung der amtlichen Beglaubigung aus Deutschland. Das ginge nicht. Die Übersetzungen müssen vom selben Übersetzer sein. Wir sollten sie schnellstmöglich nachreichen, aber den Antrag schon mal hierlassen (Glück gehabt). Ich sah unsere Fälle bereits wegschwimmen und uns ein zweites Mal nach Frankfurt fahren. Aber dann wurde zumindest der Antrag auf Geburtsbescheinigung und Pass unseres Kindes angenommen. Bezüglich des ablaufenden Reisepasses meiner Frau gab es die nächste Verwirrung. Eine Ausstellung auf ihren neuen Nachnamen (nämlich den meinen) sei nicht möglich, da wir dafür zunächst die Ummeldung des Namens in Thailand beim Hausregister vornehmen müssten. Auf die Frage, wie wir denn mit einem ungültigen Reisepass nach Thailand einreisen können, um die Ummeldung vorzunehmen, erhielten wir ein Achselzucken. Doch dann den lösenden Vorschlag, einfach einen neuen Pass mit „altem Namen zu erstellen.

Wir willigten ein und meine Frau musste einem Konsulatsangestellten in die hinteren Räume folgen. Was sie dort ausgehandelt haben, habe ich nicht weiter hinterfragt. Obwohl wir ausreichend frankierte Rückumschläge dabei hatten, sollten wir weiteres Porto und die Gebühren bezahlen, deren Höhe sich mir nicht erschloss. Aber schlussendlich war alles erledigt. Mit etwas mulmigem Gefühl und der Versicherung, alles würde knapp vier Wochen dauern, verließen wir das Konsulat und machten uns auf den zweieinhalbstündigen Rückweg. Unser Baby hat den Besuch mit interessierten Blicken und ohne Murren durchgestanden und schlief bald selig in Mamas Armen. Am nächsten Tag veranlasste ich die Übersetzung der Heiratsurkunde und bereitete den Visumsantrag für Stuttgart vor. Ich füllte dazu den Antrag erneut aus und trug bei Non-Immigrant-Visum „multiple” ein.

Mitte Juli erhielt ich einen Anruf aus Stuttgart, ich solle 130,-€ plus Porto per Post senden, damit mir mein Visum zugeschickt werden könne. Das Geld solle ich sicherheitshalber in Alufolie einpacken. Ich lächelte über diese thailändische Gepflogenheit und auch darüber, dass es sich bei dem Visum eigentlich nur um ein Jahresvisum handeln könne für den Preis. Drei Tage später hielt ich meinen Pass mit einem Jahresvisum „multiple entry” in den Händen. Verstanden habe ich es nicht, aber ich bin dem Schicksal und den unterschiedlichen Auffassungen der Konsulate durchaus dankbar.

Ende Juli kamen auch der Pass meiner Frau und die Geburtsbescheinigung unseres Sohnes an, nach acht Wochen. Mit dem Pass meiner Frau bin ich dann gleich zur Ausländerbehörde, um die Aufenthaltsgenehmigung nachzutragen. Der thailändische Pass unseres Sohnes kam Mitte August. Seinen deutschen Pass hatte ich bereits Anfang 2011 geordert. Erst mit 20 Jahren muss sich unser Kind entscheiden, welche Staatsbürgerschaft er für die einzig Richtige hält. Aber bis dahin kann sich ja noch viel ändern.

Aktuelle Visabestimmungen als PDF zum Runterladen.

Aufenthaltsgenehmigung und Visa run in Thailand

Der Besitz eines 12 Monats-Non-Immigrant Visums Typ O (verheiratet mit einer Thai oder Rentnerstatus) bedeutet nicht automatisch, dass man ein Jahr lang in Thailand bleiben darf. Wenn dieses Visum nicht in Thailand in eine Aufenthaltsgenehmigung geändert wird, dann gilt der Stempel, den man am Einreiseort (vornehmlich am Flughafen) bekommt, und der einen max. 90-tägigen Aufenthalt ermöglicht. Nach Ablauf dieser Frist muss Thailand verlassen werden, um erneut einzureisen und weitere 90 Tage Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Wird die Frist überschritten, bedeutet das Overstay und kostet 500 Baht pro Tag.

Zudem gilt eine Meldepflicht für jeden Ausländer direkt nach Einreise. Normalerweise übernehmen dies die Hotels, in denen man unterkommt. Wohnt man jedoch bei Freunden oder Verwandten, müssen diese eine Meldung beim örtlichen Immigration Office vornehmen. Geschieht dies nicht und fällt es auf, ist eine Buße von 10.000 Baht für den Gastwirt fällig.

Das als Visarun bekannte Phänomen, aus- und wieder einzureisen, deren Sinnhaftigkeit einem gebildeten Menschen nicht vermittelbar ist, muss auch für kürzer gültige Visa absolviert werden. Manche Agenturen in Thailand sind darauf spezialisiert und veranstalten Gruppenfahrten über die Grenzen Thailands, bevorzugt von Pattaya aus nach Kambodscha, aber auch von anderen Orten aus über die Grenzen nach Malaysia, Myanmar oder Laos. (Achtung: gültige Regelung beachten ! s.o.)

Dabei gibt es Unterschiede in der Dauer eines solchen Stempeltrips und auch Unterschiede in der Art der Bestempelung des Reisepasses. So verbraucht ein kambodschanischer oder laotischer Stempel eine Doppelseite des Reisepasses, was den irgendwann frühzeitig an sein physisches Ende gelangen lässt. In Myanmar dagegen werden 500 Baht Tagesvisum fällig, aber die Stempel haben normale Größe. Außerdem sind die Grenzen nach Myanmar nicht sehr überlaufen und die Officers sehr freundlich und hilfsbereit, selbst wenn man mit einem Overstay dort erscheint. Ich habe meine eigenen Erfahrungen mit dem Grenzposten in Mae Sot (Tak Provinz), bei dem ich mit einem Overstay von 44 Tagen erschien. Ich wurde höflich belehrt, zahlte meine max. 20.000 Baht (500 Baht pro Tag Overstay) und konnte die Grenze nach Myanmar überqueren, um 30 Minuten später wieder in Thailand einzureisen mit allen erforderlichen Stempeln. Es war kein Problem, auch wenn sich mir der Sinn des Ganzen nicht erschlossen hat. Besser, man macht sich keine Gedanken und nimmt es, wie es ist. Nach Mae Sot benötigt man von Tak aus etwas mehr als eine Stunde mit dem Auto, von Kamphaeng Phet knapp 2 Stunden und von Nakhon Sawan aus knapp drei Stunden. Die Formalitäten werden alle direkt am Grenzposten erledigt (auch die Zahlung der Overstay Gebühr). Das Immigration Office liegt nahe dem Grenzposten, wird aber für die Formalitäten nicht benötigt. Visa werden in Mae Sot und im benachbarten Myanmar nicht ausgestellt.

Der Visa-Run ist in Mae Sot weiterhin möglich. Die Dauer des Grenzübertritts ist ungefähr 30 Minuten (zu Fuß über die Freundschaftsbrücke und zurück). Eine Gebühr von 500 Baht ist an den Grenzbeamten in Myanmar zu zahlen, danach kann man mit dem Ein- und Ausreisestempel wieder zurück nach Thailand gehen.

Hat man ein Jahresvisum Non-Immigrant O mit “multiple entry”, dann kann es passieren, dass man nach der letzten Aus- und Wiedereinreise nach Thailand einen Aufenthaltsstempel bekommt, der das Ablaufdatum des Visums überschreitet (sofern der Passbeamte dies genehmigt; es liegt in seinem Ermessen). Und man fragt sich, welches Datum ist nun gültig ? Das des Visums oder das auf dem Ausreisestempel ? Antwort: zweiteres ! Das Ausreisestempeldatum gilt ! Wenn man es also geschickt anstellt mit seinen Grenzübertritten bzw. den “multiple entries”, dann kann man das Datum des letzten entries ziemlich nahe an das Ablaufdatum des Visums legen und bekommt dann (mit dem guten Willen des Passbeamten an der Immigration) nochmals 90 Tage Aufenthaltsgenehmigung, so dass das Jahresvisum deutlich überschritten wird.

Ein Non-Immigrant-O-Visum kann in Thailand in einem Immigration Office verlängert werden.

Entscheidet man sich allerdings für eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung (über 90 Tage; Jahresvisum) in Thailand, die als Verheirateter oder als Rentner über 50 möglich ist (jeweils mit ausreichendem Bankguthaben von mind. 400.000 Baht und nach Antrag auf dem Immigration Office oder wenn man mit einer Thai verheiratet ist), dann sind keine Visaruns mehr notwendig, allerdings muss dann alle 90 Tage ein Report bzgl. des Aufenthalts-/Wohnortes abgegeben werden. Das Formular ist im Internet herunterzuladen und kann per Email abgeschickt werden. Ein Verpassen der Frist des Reports hat eine Strafgebühr von 2000 Baht zur Folge.

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